Pressemitteilung: ÜMi-Beförderung
ÜMI-Transport langfristig sichern. Entscheidung soll Angebot auch in schwierigen Haushaltszeiten erhalten
Tecklenburg. Volt Tecklenburg bekennt sich weiterhin klar zum Transport der Kinder aus der Übermittagsbetreuung (ÜMI). Die Fraktion hat sich im Rat für den Kompromissvorschlag der Verwaltung ausgesprochen, der vorsieht, den Transport künftig über den regulären Schülerverkehr abzudecken. Ziel ist es, das Angebot auch langfristig, selbst bei einer möglichen Haushaltssicherung, zu erhalten.
In Tecklenburg wird aktuell damit gerechnet, dass die Stadt in Zukunft in die Haushaltssicherung geraten könnte. In diesem Fall würden freiwillige Leistungen besonders streng geprüft. Aus Sicht von Volt bestand daher die Gefahr, dass die bisherigen zusätzlichen Sonderfahrten für die ÜMI-Kinder langfristig nicht zu halten wären.
„Unsere Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, weil wir wissen, dass jede Veränderung im Alltag der Familien spürbar ist“, erklärt Fraktionsvorsitzende Paula Kammler. „Uns war aber wichtig, eine Lösung zu finden, die den Transport der ÜMI-Kinder auch langfristig absichert.“
Der beschlossene Kompromiss sieht vor, dass ÜMI-Kinder weiterhin mit dem Bus fahren können, wenn regulärer Schülerverkehr stattfindet. Dadurch können künftig drei der bisherigen fünf Fahrten erhalten werden. „Wir wollen den Familien nichts wegnehmen“, sagt Ratsmitglied Christian Kluck. „Im Gegenteil: Durch die drei Fahrten im regulären Schülerverkehr schaffen wir die Grundlage dafür, dass diese Fahrten selbst im Fall einer Haushaltssicherung bestehen bleiben können. Ohne diesen Schritt hätte die Gefahr bestanden, dass später alle Fahrten als freiwillige Leistung komplett gestrichen werden.“
Volt betont, dass die Entscheidung der Fraktion nicht leicht gefallen ist, aber im Fokus stand, eine tragfähige und langfristige Lösung zu finden. Ein einfaches „Weiter so“ hätte aus Sicht der Fraktion das Risiko erhöht, dass das gesamte Angebot in Zukunft infrage gestellt wird.
Volt Tecklenburg lädt Bürgerinnen und Bürger ein, den Dialog über die zukünftige Entwicklung der Betreuungsangebote in der Stadt weiterzuführen.